Klerusüberschuss statt Priestermangel Griechenland hat vielzuviele orthodoxe Geistliche

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Von Heinz Gstrein

Auf der Herbstsitzung von Griechenlands orthodoxer Bischofskonferenz Mitte Oktober gab es ein vieldiskutiertes Thema: den Priesterüberschuss. Was für katholische Ohren unglaublich klingt, ist bei den Griechen schon lang Realität. Besonders seit Beginn der Finanzkrise vor sechs Jahren, wegen der auch bei Anstellung von Geistlichen gespart werden muss.

Pfarrer Dimitrios hatte bisher nicht zu klagen. Als dritter Priester im Wallfahrtsort Tsambika auf der Touristeninsel Rhodos schien ihm diese Aufgabe bis in sein hohes Alter gesichert zu sein. Die Marienikone hoch droben am Berg ist dafür berühmt, kinderlosen Frauen Nachwuchs zu schenken. An Sonn- und Feiertagen konnten sogar die drei Geistlichen den Andrang bei Andachten um Kindersegen kaum bewältigen. Nun haben aber die EU-Sparmeister des hochverschuldeten Griechenland wie anderswo auch dort den Rotstift angesetzt. Sie waren dazu berechtigt, weil der orthodoxe Klerus vom Staat bezahlt wird. Vor allem das neueste Sparprogramm aus Brüssel rückt der bisherigen „Inflation“ von Priestern und Diakonen an den Kirchen mit oft bis zu einem halben Dutzend Geistlichen an den Leib. Als Folge davon ist auch Pfarrer Dimitrios jetzt bis nach Nordgriechenland hinauf auf der Suche nach einer neuen Anstellung, hilft bald hier und bald dort aus.

Während sich in der römisch-katholischen Kirche der Priestermangel immer drückender bemerkbar macht, hatte es die Orthodoxe Kirche von Griechenland schon vor den Einsparungen mit einem Priesterüberschuss zu tun. Dessen erste Ursache sind die meist großen Familien des zu etwa drei Vierteln verheirateten Klerus. „Priesterberufe“ werden vom Beispiel des Vaters geweckt. Sie keimen oft nicht nur in einem, sondern gleich mehreren Söhnen. Genauso wie die Töchter meist Priesterfrauen, aber nur selten Nonnen werden.

Am Abendtisch des Athener Stadtpfarrers Gerasimopoulos von der Prophet-Elias-Kirche ist genau das Gesprächsthema: „Epaminonda, Du solltest doch besser nach dem Abitur Elektronik statt Theologie studieren“, wendet sich der Vater an seinen Zweitältesten: „In Zeiten wie diesen reicht es, dass unser Georgios vor der Diakonatsweihe steht. Nicht einmal ihn kann ich mehr in meinem Pfarrklerus unterbringen“. Tochter Eupraxia wirft trocken ein: „Da das so ist, schau ich mich besser noch vor der Hochzeit nach Arbeit um. Die Ehe mit einem Priester ist keine sichere Versorgung mehr. Wenn ich verdiene, kann sich wenigstens mein Nektarios weihen lassen!“

So viele orthodoxe Diakone und Priester hat Griechenland auch deshalb aufzuweisen, weil die Latte der Voraussetzungen noch immer tief liegt: Ein Universitätsstudium der Theologie müssen nur „Geistliche 1. Klasse“ für gehobene kirchliche Positionen vorweisen. Für die „2. Klasse“ reicht ein Knabenseminar mit öffentlich anerkanntem Abitur. Zu ihr gehören die meisten verheirateten Kleriker. Hingegen hat die „3. Klasse“ von Oberschülern mit mittlerer Reife und anschließender liturgischer Lehre – sie dürfen aber weder Beichte hören noch predigen –  heute kaum noch Nachwuchs. Umso zahlreicher weiter die „viertklassigen“ Geistlichen mit Grundschule und einem erlernten, meist handwerklichen Beruf: „Mit Nadel und Schere kann ich genauso wie mit dem Weihrauchfass umgehen“, sagt stolz in Asvestochori am Olymp der „Hieroraptis“ (Paramentenschneider) Dionysios: „Wenn ich nicht gerade zelebriere, versorge ich alle Amtsbrüder in der Gegend mit sakralen Gewändern. So bin ich unentbehrlich. Niemand darf mich wegsparen!“

Abgesehen von dem allen bringt es das griechische Hochschulsystem mit sich, dass Theologiestudium weniger eine Frage geistlicher Berufung als geringer Noten bei den Eignungsprüfungen darstellt: „Nichts ist mit Medizin“, knurrt vor der Aristoteles-Universtät von Saloniki der 19jährige Christos. „Mit so wenig Punkten kann ich nur noch Pfarrer studieren!“ Und er hofft, dass es bis zu seinem Abschluss mit Griechenlands Finanzen und damit auch um Klerikerposten wieder besser bestellt sein wird. Oder aber, dass die gegenwärtige Linksregierung Kirche und Staat von einander trennt und jeder Bischof so viele Geistliche, wie er braucht und will, einstellen wird. Ob er sie auch bezahlen kann, steht auf einem anderen Blatt. Schon heute gibt es immer mehr Diakone und Priester im Nebenberuf: Fromme Ärzte, Lehrer, Beamte, doch auch Geschäftsleute und sogar Polizisten, die sich der Kirche unentgeltlich zur Verfügung stellen!

“Κύπρος (Απόστολος Ανδρέας) – Κωνσταντινούπολη – Μικρά Ασία”

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Αγαπητά Μέλη του Κυπριακού Πολιτιστικού Κέντρου στη Βιέννη και Φίλοι της Κύπρου!
Θα θέλαμε να σας προσκαλέσουμε στην εκδήλωση με τίτλο που θα  γίνει το Σάββατο 24 Οκτωβρίου 2015 και ώρα 7.00 μ.μ., στην PRÄLATENSAAL, SCHOTTENSTIFT (1010 Wien, Freyung 6/1 ).
O εκπαιδευτικός Δρ. Γεώργιος Χριστοδούλου, του Παγκυπρίου Γυμνασίου Λευκωσίας με απόσπαση στο γραφείο συγγραφής Ιστορίας της Εκκλησίας της Κύπρου στην Ιερά Αρχιεπισκοπή της Κύπρου, θα αναφερθεί στον ιστορικό και αγιογραφικό χαρακτήρα της καθοριστικής σχέσης του Αποστόλου Αντρέα μεταξύ Κωνσταντινουπόλεως, Κύπρου και Μικράς Ασίας. Παράλληλα θα γίνει προσέγγιση της ζωής των σημερινών εγκλωβισμένων στην Καρπασία. Θα παρουσιαστεί επίσης για πρώτη φορά η ταινία μικρού μήκους “HOME“ (Το Σπίτι μου) του γνωστού σκηνοθέτη Μιχάλη Γεωργιάδη.
Το πρόγραμμα θα εμπλουτιστεί με επιλεγμένα μουσικά αποσπάσματα.
Μετά το πέρας της εκδήλωσης θα ακολουθήσει μικρή δεξίωση.
Η εκδήλωση τελεί υπό την αιγίδα του Εξοχότατου κ. Μάριου Ιερωνυμίδη, Πρέσβη της Κυπριακής Δημοκρατίας στη Βιέννη. Kύριος χορηγός είναι οι Πολιτιστικές Υπηρεσίες του Υπουργείου Παιδείας και Πολιτισμού της Κυπριακής Δημοκρατίας. Την εκδήλωση επίσης στηρίζει το Πολιτιστικό Τμήμα του Δήμου της Βιέννης.
Η είσοδος θα γίνεται με ελάχιστη οικονομική συνεισφορά € 5.
Παρακαλούμε απαντήστε μέχρι την Πέμπτη 22 Οκτωβρίου 2015 στα εξής τηλέφωνα: 01- 370 56 95, 0676-4716046, 0676-6153604 και στο e-mail: kyrosopera@hotmail.com.
Θα χαρούμε πολύ να μας τιμήσετε με την παρουσία σας!
Sehr geehrte Mitglieder des Zypriotischen Kulturzentrums und Freunde Zyperns!
Das Zypriotische Kulturzentrum lädt Sie herzlich zu „Zypern – Konstantinopel – Kleinasien“ ein. Die Veranstaltung findet am Samstag, den 24. Oktober 2015 um 19.00 Uhr, im PRÄLATENSAAL des SCHOTTENSTIFTES (1010 Wien, Freyung 6/1) statt.
Dr. Georgios Christodoulou (Panzyprisches Gymnasium in Nikosia, Büro der Kirchengeschichte der Kirche Zyperns) wird  über historische und biblische Aspekte der zentralen Beziehung des Apostels Andreas zu Konstantinopel, Zypern und Kleinasien sprechen. Dabei wird er auch auf die Situation der heute in der Enklave in Karpasia Lebenden eingehen. Weiters wird der Kurzfilm „HOME“ von Regisseur Michalis Georgiadis gezeigt.
Darüber hinaus freuen wir uns auf ausgewählte musikalische Einlagen.
Der Vortrag wird in griechischer Sprache gehalten. Im Anschluss an die Veranstaltung bitten wir Sie zu einem kleinen Empfang.
Die Veranstaltung steht unter dem Ehrenschutz des Botschafters der Republik Zypern, S.E. Herrn Marios Ieronimidis.
Unser Dank gilt sowohl dem Hauptsponsor, dem Kultur- und Unterrichtsministerium der Republik Zypern, als auch der freundlichen Unterstützung durch das Magistrat 7 der Stadt Wien.
Eintritt: Mindestspende € 5. Anmeldungen erbeten bis Donnerstag, 22. Okt. 2015 (Telefon 01-3705695, 0676-4716046, 0676-6153604 oder per email an: kyrosopera@hotmail.com).
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Κύρος Πατσαλίδης                                                         Δρ. Αικατερίνη Κουρή
Πρόεδρος                                                                         Γραμματέας

Εκδρομή στα Ιεροσόλυμα

ierosoluma

OIKOYMENIKON  ΠΑΤΡΙΑΡΧΕΙΟΝ   ΙΕΡΑ  ΜΗΤΡΟΠΟΛΙΣ  ΑΥΣΤΡΙΑΣ  ΚΑΙ  ΕΞΑΡΧΙΑ  ΟΥΓΓΑΡΙΑΣ  ΚΑΙ  ΜΕΣΕΥΡΩΠΗΣ   Fleischmarkt  13,  A-­‐‑1010  Wien   TΗΛ.:  +43  1  533  38  89  -­‐‑  FAX:  +43  1  533  889  17  -­‐‑  E-­‐‑mail:  kirche@metropolisvonaustria.at   Homepage:  www.metropolisvonastria.at

8ΗΜΕΡΗ  ΠΡΟΣΚΥΝΗΜΑΤΙΚΗ  ΕΚΔΡΟΜΗ  ΣΤΟΥΣ  ΑΓΙΟΥΣ  ΤΟΠΟΥΣ   29  Ἰανουαρίίου-­‐‑5  Φεβρουαρίίου  2016
Πρόόγραµμµμα  Ἐκδροµμῆς     1η  Ἡµμέέρα:  Παρασκευήή,  29  Ἰανουαρίίου  2016   Συγκέέντρωση  στόό  Διεθνέές  ἀεροδρόόµμιο  τῆς  Βιέέννης  στίίς  8  π.µμ.,  ὅπου  µμετάά  τόόν  ἔλεγχο  ἀποσκευῶν  καίί  διαβατηρίίων   θάά  ἀκολουθήήσει  ἡ  πτήήση  γιάά  Τέέλ  Ἀβίίβ  στίίς  10:25  π.µμ.  µμέέ  ἄφιξη  2:55  µμ.µμ.    Ἐπιβίίβαση  σέέ  πούύλµμαν  καίί  ἀναχώώρηση   γιάά  Ἱεροσόόλυµμα.  Καθοδόόν  θάά  πραγµματοποιηθεῖ  προσκύύνηµμα  στόόν  Τάάφο  τοῦ  Μεγαλοµμάάρτυρος  Ἁγίίου  Γεωργίίου   στήή  Λύύδδα.  Τακτοποίίηση  στόό  ξενοδοχεῖο,  δεῖπνο,  ξεκούύραση.  Τόό  βράάδυ  θάά  ἀκολουθήήσουµμε  τήήν  ὁδόό  τοῦ  Μαρτυρίίου   καίί  θάά  καταλήήξουµμε  γιάά  νυχτερινήή  Θείία  Λειτουργίία  στόόν  Πανάάγιο  καίί  Ζωοδόόχο  Τάάφο  τοῦ  Κυρίίου.     2η  Ἡµμέέρα:  Σαββάάτο,  30  Ἰανουαρίίου  2016   Μετάά  τόό  πρωινόό  θάά  ἐπισκεφθοῦµμε  τήή  Γεθσηµμανήή,  ὅπου  ὁ  Τάάφος  τῆς  Παναγίίας,  ὁ  τρόόπος  τῆς  προδοσίίας  καίί  ὁ   τόόπος  λιθοβολισµμοῦ  τοῦ  Ἁγίίου  Στεφάάνου.  Ἀκολουθεῖ  τόό  Ὄρος  τῶν  Ἐλαιῶν  (Τόόπος  τῆς  Θείίας  Ἀναλήήψεως  τοῦ   Κυρίίου)  καίί  ἡ  Ἱεράά  Μονήή  Μάάρθας  καίί  Μαρίίας  στήή  Βηθανίία.  Ἔπειτα  θάά  γνωρίίσουµμε  τάά  προσκυνήήµματα  τῆς   Παλαιᾶς  Πόόλεως  τῶν  Ἱεροσολύύµμων,  ξεκινώώντας  ἀπόό  τήήν  Πύύλη  τῶν  Λεόόντων,  τόόν  Οἶκο  τῶν  Ἁγίίων  Προπατόόρων   Ἰωακείίµμ  καίί  Ἄννης,  ἡ  Προβατικήή  κολυµμβήήθρα,  ἡ  φυλακήή  τοῦ  Ἀποστόόλου  Πέέτρου  καίί  τόό  Πραιτώώριο.  Ἐν  συνεχείίᾳ,   ἀκολουθώώντας  τήήν   Ὁδόό  τοῦ   Μαρτυρίίου  θάά  φθάάσουµμε  στόόν  Πανίίερο  Ναόό  τῆς   Ἀναστάάσεως,   ὅπου  θάά   πραγµματοποιηθεῖ  εὐλαβικόό  προσκύύνηµμα  στόόν  Φρικτόό  Γολγοθάά,  στήήν  Ἱεράά  Ἀποκαθήήλωση  καίί  στόόν  Πανάάγιο  καίί   Ζωοδόόχο  Τάάφο  τοῦ  Κυρίίου  µμας.  Τόό  ἀπόόγευµμα  ἐπιστροφήή  στόό  ξενοδοχεῖο,  δεῖπνο,  διανυχτέέρευση.     3η  Ἡµμέέρα:  Κυριακήή,  31  Ἰανουαρίίου  2016   Μετάά  τόό  πρωινόό  θάά  ἀναχωρήήσουµμε  γιάά  την  περιοχήή  τῆς  Γαλιλαίίας,  ὅπου  θάά  ἐπισκεφθοῦµμε  τήήν  Ἱεράά  Μονήή  τῆς   Μεταµμορφώώσεως  τῆς  Σωτῆρος  στόό  Ὄρος  Θαβώώρ,  τόόν  Ἱερόό  Ναόό  τοῦ  Εὐαγγελισµμοῦ  τῆς  Θεοτόόκου  στήή  Ναζαρέέτ  καίί   στήήν  Κανᾶ  τῆς  Γαλιλαίίας,  στόόν  τόόπο,  ὅπου  πραγµματοποιήήθηκε  τόό  πρῶτο  Θαῦµμα  τοῦ  Κυρίίου,  τῆς  µμετατροπῆς  τοῦ   ὕδατος  εἰς  οἶνον).  Ἔπειτα  θάά  ἐπισκεφθοῦµμε  τήήν  Ἱεράά  Μονήή  Ἁγίίων  Ἀποστόόλων  στήήν  Τιβεριάάδα  καίί  τόόν  Ἱ.Ν.  Ἁγίίων   Ἀποστόόλων  στήήν  ἀρχαίία  Καπερναούύµμ,  ὅπου  πραγµματοποιήήθηκαν  τάά  περισσόότερα  τῶν  θαυµμάάτων  τοῦ  Κυρίίου  καίί   κάάλεσε  τούύς  µμαθητέές  Του  στόό  Ἀποστολικόό  Ἀξίίωµμα.  Ἐπιστροφήή  ἀργάά  τόό  ἀπόόγευµμα  στόό  ξενοδοχεῖο,  δεῖπνο,   διανυκτέέρευση.
4η  Ἡµμέέρα:  Δευτέέρα,  1  Φεβρουαρίίου  2016   Πρωινήή  Θείία  Λειτουργίία  στόόν  Τάάφο  τῆς  Παναγίίας  προεξάάρχοντος  τοῦ  Σεβ.  Μητροπολίίτου  Αὐστρίίας  κ.  Ἀρσενίίου.   Ἐπιστροφήή  στόό  ξενοδοχεῖο,  πρωινόό.  Στήή  συνέέχεια  θάά  ἐπισκεφθοῦµμε  τήήν  Ἱεράά  Μονήή  τοῦ  Ἁγίίου  Γεωργίίου  τοῦ   Χοζεβίίτου  καίί  θάά  εἰσέέλθουµμε  στήήν  Ἱεριχώώ  γιάά  νάά  ἐπισκεφθοῦµμε  τήήν  Ἱεράά  Μονήή  τοῦ  Προφήήτου  Ἐλισσαίίου,  ὅπου   βρίίσκεται  ἡ  Συκοµμωρέέα  πούύ  ἀνέέβηκε  ὁ  Ζακχαῖος  καίί  τόό  Σαραντάάριο  Ὄρος.  Ἔπειτα  θάά  ἐπισκεφθοῦµμε  τήήν  Ἱεράά   Μονήή  τοῦ  Ἁγίίου  Γερασίίµμου  τοῦ  Ἰορδανίίτου,  ὅπου  θάά  δοῦµμε  τόό  πραγµματικόό  σηµμεῖο  τῆς  Βαπτίίσεως  τοῦ  Κυρίίου  µμας   καίί  θάά  τελεσθεῖ  ἁγιασµμόός  ἀπόό  τόόν  Σεβ.  Μητροπολίίτη  Αὐστρίίας  κ.  Ἀρσέένιο.  Ἐπιστροφήή  στόό  ξενοδοχεῖο,  δεῖπνο,   διανυκτέέρευση.
5η  Ἡµμέέρα:  Τρίίτη,  2  Φεβρουαρίίου  2016   Μετάά  τόό  πρωινόό  θάά  ἐπισκεφθοῦµμε  τήήν  Ὀρεινήή  (Γενέέτειρα  τοῦ  ἁγίίου  Ἰωάάννου  τοῦ  Προδρόόµμου,  τόό  Καταµμόόνας,  ὅπου   βρίίσκεται  ὁ  Τάάφος  τοῦ  Ἁγιου  Συµμεώών,  τήήν  Ἱεράά  Μονήή  Τιµμίίου  Σταυροῦ  καίί  τήήν  Ἁγίία  Σιώών,  ὅπου  βρίίσκεται  ἡ   Πατριαρχικήή  Σχολήή,  ὁ  Τάάφος  τοῦ  Δαυίίδ,  τόό  Ὑπερῶο  καίί  τόό  σπίίτι  τοῦ  ἁγίίου  Ἰωάάννου  τοῦ  Θεολόόγου,  ὅπου   πραγµματοποιήήθηκε  ἡ  Κοίίµμηση  τῆς  Θεοτόόκου.  Τόό  ἀπόόγευµμα  ἐπιστροφήή  στόό  ξενοδοχεῖο,  δεῖπνο,  διανυκτέέρευση.       6η  Ἡµμέέρα:  Τετάάρτη,  3  Φεβρουαρίίου  2016   Πρωινήή  Θείία  Λειτουργίία  στόόν  Ναόό  τῆς  Γεννήήσεως  προεξάάρχοντος  τοῦ  Σεβ.  Μητροπολίίτου  Αὐστρίίας  κ.  Ἀρσενίίου.   Μετάάβαση  στόό  χωρίίο  τῶν  Ποιµμέένων,  τήήν  Ἱεράά  Μονήή  Ἁγίίου  Θεοδοσίίου  τοῦ  Κοινοβιάάρχου,  ὅπου  βρίίσκεται  τόό  Ἱερόό   Σπήήλαιο  τῶν  Τριῶν  Μάάγων,  καίί  στήή  συνέέχεια  ἐπίίσκεψη  µμέέ  ταξίί  στήήν  Ἱ.Μονήή  Ἁγίίου  Σάάββα  τοῦ  Ἡγιασµμέένου.   Ἐπιστροφήή  στόό  ξενοδοχεῖο,  δεῖπνο,  διανυκτέέρευση.       7η  Ἡµμέέρα:  Πέέµμπτη,  4  Φεβρουαρίίου  2016   Μετάά  τόό  πρωινόό  θάά  ἀκολουθήήσει  Ἀκρόόαση  ἀπόό  τήήν  Αὐτοῦ  Θειοτάάτη  Μακαριώώτητα  τόόν  Πατριάάρχη  Ἱεροσολύύµμων   καίί  πάάσης   Ἀνατολῆς  κ.  Θεόόφιλο.  Στήή  συνέέχεια   θάά   ὑπάάρχει   ἐλεύύθερος  χρόόνος  στήήν  Παλαιάά  Πόόλη  τῶν   Ἱεροσολύύµμων  γιάά  προσκύύνηµμα  καίί  ἀγορέές,  καθώώς  καίί  ἐπίίσκεψη  στίίς  Ἱερέές  Μονέές  ἐντόός  τῆς  πόόλεως.  Ἐπιστροφήή   στόό  ξενοδοχεῖο,  δεῖπνο,  διανυκτέέρευση.     8η  Ἡµμέέρα:  Παρασκευήή,  5  Φεβρουαρίίου  2016   Νωρίίς  τόό  πρωίί  ἀναχώώρηση  γιάά  τόό  ἀεροδρόόµμιο,  ὅπου  µμετάά  τόόν  ἔλεγχο  τῶν  ἀποσκευῶν  καίί  διαβατηρίίων,  θάά   ἀκολουθήήσει  πτήήση  γιάά  Βιέέννη  στίίς  6:15  π.µμ.  Ἄφιξη  στίίς  9:15  π.µμ.     ΤΙΜΗ  ΣΥΜΜΕΤΟΧΗΣ     1050€  σέέ  ξενοδοχεῖο  4  Ἀστέέρων  (Δίίκλινο)     1400€  σέέ  ξενοδοχεῖο  4  Ἀστέέρων  (Μονόόκλινο)   Ἡ  Κράάτηση  ἐπικυρώώνεται  µμέέ  τήήν  καταβολήή  προκαταβολῆς  500€  µμέέχρι  καίί  31  Ὀκτωβρίίου.   Περιλαµμβάάνονται:         Ø   Ἀεροπορικάά  εἰσιτήήρια  (Βιέέννη-­‐‑  Tel  Aviv  –  Βιέέννη)       Ø   Διαµμονήή  σέέ  ἐπιλεγµμέένο  ξενοδοχείίο  4  Ἀστέέρων     Ø   Πρωινόό  καίί  ἕνα  γεῦµμα  ἡµμερησίίως  (µμπουφέέ)   Ø   Μεταφορέές  ἀπόό  /  πρόός  ἀεροδρόόµμια  /  ξενοδοχείία   Ø   Ἀνάάβαση  στόό  Ὄρος  Θαβώώρ  µμέέ  ταξίί   Ø   Ξεναγήήσεις,  περιηγήήσεις  ὅπως  ἀναφέέρονται  στόό  πρόόγραµμµμα.   Ø   Φόόροι  ἀεροδροµμίίων     Ø   Ταξιδιωτικήή  ἀσφάάλιση  (ἀστικῆς  εὐθύύνης)   Ø   Ταξιδιωτικήή  τσάάντα     Ø   Συνοδόός  –  ξεναγόός     Δέέν  περιλαµμβάάνονται:     Ø   Ὁ,τιδήήποτε  ἀναγράάφεται  ὡς  προτεινόόµμενο  ἤ  προαιρετικόό   Ø   Εἴσοδοι  σέέ  µμουσεῖα  καίί  ἀρχαιολογικούύς  χώώρους     Ἡ  Μητρόόπολη  καίί  τόό  Πρακτορεῖο  διατηρεῖ  τόό  δικαίίωµμα,  ἐάάν  καταστεῖ  ἀπαραίίτητο,  νάά   ἀλλάάξει  τήή  σειράά  τῶν  ξεναγήήσεων  τοῦ   προγράάµμµματος  εἴτε  τίίς   ὧρες  τους,  χωρίίς  νάά   ἀφαιρεθεῖ  κάάτι  ἀπόό  αὐτόό.
ÖKUMENISCHES  PATRIARCHAT   METROPOLIS  VON  AUSTRIA,  EXARCHAT  VON  UNGARN  UND  MITTELEUROPA   Fleischmarkt  13,  A-­‐‑1010  Wien   TEL.:  +43  1  533  38  89  -­‐‑  FAX:  +43  1  533  889  17  -­‐‑  E-­‐‑mail:  kirche@metropolisvonaustria.at   Homepage:  www.metropolisvonastria.at     ACHTTÄGIGE  PILGERFAHRT  INS  HEILIGE  LAND   29.  Jänner-­‐‑5.  Februar  2016
Programm  der  Pilgerreise     1.  Tag:  Freitag,  29.  Jänner  2016   08:00  Treffpunkt  am  Flughafen  Wien,  Schwechat.  Gepäck-­‐‑  und  Reisepasskontrolle.  10:25  Start  des  Fluges  (Austrian   Airlines)  zum  Ben  Gurion  Flughafen  (Tel  Aviv).  Erwartete  Landung  14:55.  Transfer  nach  Jerusalem  und  auf  dem  Weg   dorthin  Besuch  des  Grabes  des  Großmärtyrers  des  Heiligen  Georg  in  Lud.  Einchecken  im  Hotel,  Abendessen  und   Erholung.  Am  Abend  wird  die  Pilgergruppe  die  Via  Dolorosa  entlang  gehen  und  die  Göttliche  Liturgie  in  der   Grabeskirche  besuchen.       2.  Tag:  Samstag,  30.  Jänner  2016   Nach  dem  Frühstück  besuchen  wir  Gethsemane,  wo  das  Grab  der  Gottesgebärerin,  der  Ort  des  Verrats  und  der   Steinigung  des  Erzmärtyrers  Stephanus  sind.  Es  folgt  ein  Besuch  auf  dem  Ölberg,  wo  die  Himmelfahrt  Christi   stattgefunden  hat,  und  in  das  Kloster  von  Martha  und  Maria  in  Bethanien.  Die  Pilgerorte  der  Alten  Stadt  von  Jerusalem   werden  danach  besucht:  Das  Tor  der  Löwen,  die  Wohnung  von  Joachim  und  Anna,  das  Taufbecken  der  Schafe,  das   Gefängnis  des  Apostels  Petrus  und  das  Prätorium.  Danach  werden  wir  durch  die  Via  Dolorosa  die  Grabeskirche   erreichen,  wo  wir  Golgota,  die  Heilige  Kreuzabnahme  und  das  lebenspendende  Grab  unseres  Herrn  Jesus  Christus   verehren  werden.  Am  Abend  werden  wir  ins  Hotel  zurückkehren.  Abendessen  und  Übernachtung.       3.  Tag:  Sonntag,  31.  Jänner  2016   Nach  dem  Frühstück  werden  wir  nach  Galiläa  abreisen,  wo  wir  das  Kloster  der  Verklärung  des  Erlösers  auf  dem  Berg   Tabor  sowie  die  Kirche  zur  Verkündigung  der  Jungfrau  Maria  in  Nazareth  und  Kana  in  Galiläa  besuchen  werden,  wo   Jesus  sein  erstes  Wunder,  die  Umwandlung  des  Wassers  in  Wein,  bei  der  Hochzeit  bewirkt  hat.  Es  folgt  der  Besuch  des   Klosters  der  Heiligen  Apostel  in  Tiberias  und  die  Kirche  der  Heiligen  Apostel  in  Kapharnaum,  wo  unser  Herr  die   meisten  Wunder  gewirkt  und  seine  Jünger  zum  Apostelamt  berufen  hat.  Spät  am  Abend  werden  wir  in  das  Hotel   zurückkehren.  Abendessen  und  Übernachtung.       4.  Tag:  Montag,  1.  Februar  2016   Die  Göttliche  Liturgie  wird  am  Vormittag  am  Grab  der  Gottesmutter  von  Seiner  Eminenz  Metropolit  Arsenios  von   Austria  zelebriert.  Rückkehr  ins  Hotel  und  Frühstück.  Danach  werden  wir  das  Kloster  des  Heiligen  Georg  Chozeba   besuchen  und  das  Kloster  des  Propheten  Elisah  bei  Jericho,  wo  sich  der  Feigenbaum  des  Zachäus  befindet  sowie  der   Berg  Sarantarion.  Es  folgt  der  Besuch  des  Klosters  des  Heiligen  Gerasimos  des  Jordaniten,  wo  der  wahrhafte  Ort  der   Taufe  unseres  Herrn  ist.  S.  Em.  Metropolit  Arsenios  wird  die  Wasserweihe  feiern.  Rückkehr  ins  Hotel,  Abendessen  und   Übernachtung.     5.  Tag:  Dienstag,  2.  Februar  2016   Am  Vormittag  werden  wir  die  Orini  besuchen,  wo  der  Geburtsort  des  Heiligen  Johannes  des  Vorläufers  (Täufers)  ist,   und  Katamonas,  wo  das  Grab  von  Symeon  liegt.  Es  folgen  der  Besuch  des  Heiligen  Kreuzklosters  und  des  Heiligen
Zion,  wo  die  Patriarchtsschule,  das  Grab  von  David,  der  Saal  von  Zion  und  die  Wohnung  des  Heiligen  Johannes  des   Theologen  zu  finden  sind,  wo  die  Gottesmutter  entschlafen  ist.  Am  Abend  kehren  wir  in  das  Hotel  zurück.  Abendessen   und  Übernachtung.     6.  Tag:  Mittwoch,  3.  Februar  2016   Die  Göttliche  Liturgie  wird  S.  Em.  Metropolit  Arsenios  von  Austria  am  Vormittag  zelebrieren.  Anreise  in  das  Dorf  der   Hirten,  in  das  Kloster  des  Heiligen  Theodosios  des  Zönobiarchen,  wo  die  Höhle  der  drei  Magier  liegt,  und  danach   Besuch  des  Klosters  des  Heiligen  Savvas.  Rückkehr  in  das  Hotel.  Abendessen  und  Übernachtung.     7.  Tag:  Donnerstag,  4.  Februar  2016   Nach  dem  Frühstück  Privataudienz  bei  Seiner  Heiligkeit  dem  Patriarchen  Theophilos  von  Jerusalem.  Danach  freie  Zeit   in  der  Altstadt  von  Jerusalem  zum  Pilgerbesuch  und  zum  Einkaufen.  Ein  Besuch  der  Klöster  der  Stadt  ist  möglich.   Rückkehr  in  das  Hotel.  Abendessen  und  Übernachung.     8.  Tag:  Freitag  5.  Februar  2016   Abreise  in  der  Früh  vom  Flughafen  Ben  Gurion.  Gepäck-­‐‑  und  Reisepasskontrolle.  Flug  (Austrian  Airlines)  nach  Wien   um  06:15.  Ankunft  in  Schwechat  um  9:15.     Ende  der  Pilgerfahrt   Preis     1050€  in  4  Sterne  Hotel  (Doppelzimmer)     1400€  in  4  Sterne  Hotel  (Einzelzimmer)   Für  die  Buchung  ist  die  Leistung  einer  Kaution  von  500€  bis  31.  Oktober  erforderlich   Inklusiv:         Ø   Flugkarte  (Austrian  Airlines,  Wien-­‐‑Tel  Aviv-­‐‑Wien)       Ø   Unterkunft  in  4  Sterne  Hotel  (s.  o.)   Ø   Halbpension  (Buffet)   Ø   Transfer  ab  /  nach  Flughafen  -­‐‑  Hotel   Ø   Transfer  zum  Berg  Tabor  und  Heiligen  Savvas  mit  Taxi   Ø   Führungen,  Rundfahrten  gemäß  dem  Programm   Ø   Flughafensteuer     Ø   Reiseversicherung  (Haftpflicht)     Ø   Gepäck     Ø   Begleiter-­‐‑Reiseführer     Exklusiv:     Ø   Alles,  was  als  vorgeschlagen  oder  fakultativ  im  Programm  steht   Ø   Eintrittskarten  in  Museen  und  archäologische  Parks     Die  Metropolis  von  Austria  und  das  Reisebüro  behalten  sich  eventuelle  Änderungen  im  Programm  vor,  wenn  es   notwendig  sein  sollte,  allerdings  ohne  integrale  Bestandteile  des  Programmes  entfallen  zu  lassen.
ΑΙΤΗΣΙΣ  ΣΥΜΜΕΤΟΧΗΣ  /  ANMELDUNG  PILGERFAHRT  2016     ONOMA  /  VORNAME     ………………………………………………………………………………………………………………………….     ΕΠΩΝΥΜΟ  /NACHNAME:     ………………………………………………………………………………………………………………………….     ΔΙΕΥΘΥΝΣΗ  /  ADRESSE     ………………………………………………………………………………………………………………………….     ΤΗΛΕΦΩΝΟ  /  TELEFONNUMER:     ………………………………………………………………………………………………………………………….     E-­‐‑MAIL     …………………………………………………………………………………………………………………………..     ΑΡΙΘΜΟΣ  ΔΙΑΒΑΤΗΡΙΟΥ  /  PASSNUMMER     …………………………………………………………………………………………………………………………..       ΤΙΜΗ  ΣΥΜΜΕΤΟΧΗΣ   •   1050€  σέέ  ξενοδοχεῖο  4  Ἀστέέρων  (Δίίκλινο)   •   1400€  σέέ  ξενοδοχεῖο  4  Ἀστέέρων   (Μονόόκλινο)     Ἡ  Κράάτηση  ἐπικυρώώνεται  µμέέ  τήήν  καταβολήή   προκαταβολῆς  500€  µμέέχρι  καίί  31   Ὀκτωβρίίου.     Preis   •   1050€  in  4  Sterne  Hotel,  (Doppelzimmer)   •   1400€  in  4  Sterne  Hotel  (Einzelzimmer)       Für  die  Buchung  ist  die  Leistung  einer  Kaution   von  500€  bis  31.  Oktober  erforderlich

Mitrophanes III. – ein Vorläufer der Ökumene

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von Heinz Gstrein

Chalki. Der Ökumenische Patriarch Mitrophanis III. (1565-72 und 1579-80)  stand vom 14. bis 17. Oktober im Mittelpunkt eines internationalen Symposiums an der Theologischen Hochschule auf der Insel Chalki bei Istanbul. In den Jahren vor und zwischen seinen beiden Amtszeiten hatte Mitrophanis dort das auf Patriarch Photios (9. Jh.) zurückgehende Dreifaltigkeitskloster erneuert und mit einer reichen Bibliothek ausgestattet. Sie war dann der Hauptgrund dafür, dass 1844 bei Gründung der Patriarchatshochschule die Wahl auf dieses fiel. Heute ist die Fakultät schon im 44. Jahr von der türkischen Obrigkeit geschlossen, doch können dort wissenschaftliche Veranstaltungen stattfinden.

Ökumenisch ist Mitrophanis III. deshalb bedeutend, weil er als Exarch der Kirche von Konstantinopel in Italien im Mai 1547 in Rom mit Paul III. (1534-1549) zusammentraf, dem Papst mit vier Kindern (vor seiner Priesterweihe), aber auch des Konzils von Trient, des Verbotes der Sklaverei und der Approbierung des Jesuiten-Ordens. Danach sollte es bis zum 17. März 1959 dauern, dass wieder ein orthodoxer Kirchenmann von Rang – diesmal Erzbischof Jakovos von Malta – bei Papst Johannes XXIII. vorsprach. Den Lebensstil von Patriarch Mitrophanis auf Chalki beschrieb der Tübinger Gelehrte Martin Crusius (1526-1601) in seinen „Turcograeciae“ als „inmitten von Büchern und schönen Frauen“.

Das von Metropolit Prof. Elpidoforos Lambriniadis, dem heutigen Abt des Dreifaltigkeitsklosters, organisierte Symposium wurde durch Patriarch Bartholomaios I. persönlich eröffnet. Aus der internationalen Fachwelt nahm u.a. Prof. Dieter Reinsch von der Freien Universität Berlin mit einem Referat über griechische Handschriften in der Sultansbibliothek teil.

Einige Orthodoxie vor ihrem Großen Konzil.Neue Schlüsselpersönlichkeiten bei letzter Vorkonferenz

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Von Heinz Gstrein

Chambésy. „Bahn frei“ für die Heilige und Große Synode der Orthodoxie von 2016 hieß es am 16. Oktober beim Abschluss der Fünften und letzten Allorthodoxen Vorkonziliären Konferenz am Genfer See. Nach Starthindernissen verschiedener Art konnten sich die Vertreter der 14 griechisch-orthodoxen Ostkirchen auf einvernehmliche und zukunftsweisende Konzilsvorlagen einigen. Unter ihnen verdienen das Ökumenismus-Schema „Beziehungen der orthodoxen Kirche zur übrigen christlichen Welt“ und der gelungene Reformtext „Die Wichtigkeit des Fastens und seiner heutigen Einhaltung“ besondere Beachtung.

Zweitens wurde im Zentrum des Ökumenischen Patriarchats bei Genf in personellen Rochaden während der einwöchigen Begegnung die wichtige Frage geklärt, wer auf dem kommenden Konzil das Sagen haben wird. Im Vordergrund stand die Ungewissheit, ob Konstantinopel in der Konzilskirche Hagia Irene einen Wortführer aufbieten kann, der dem in jeder Hinsicht überragenden Moskauer Metropoliten Hilarion Alfeev von Volokalamsk auch nur einigermaßen das Gleichgewicht hält. Der bisherige Cheftheologe von Patriarch Bartholomaios I., Ioannis Zizioulas, hatte sich mit seinen bald 85 Jahren dieser Aufgabe immer weniger gewachsen gezeigt. Jetzt in Chambésy konnte dieser Titularbischof des antiken Pergamon zwar noch zu Beginn den Vorsitz führen, musste diesen aber bald an den steigenden Stern im Ökumenischen Patriarchat abgeben, den 57jährigen Metropoliten von Frankreich, Emmanuel Adamakis. Der gebürtige Kreter ist damit im Phanar von Istanbul nicht nur für interreligiöse und gesamtchristliche Belange sowie für interorthodoxe Beziehungen, sondern nun auch in Sachen Konzil zuständig. Als starke Persönlichkeit und hervorragender Organisator ist er Hilarion durchaus ebenbürtig, überbietet diesen noch in schlauer Gewandtheit. Doch kann er mit dem Russen nicht an theologischer und spiritueller Tiefe mithalten. Dazu war nur der früh- und unzeitig 2011 verstorbene Metropolit von Wien, Michail Staikos, imstande…Zwar hätte Patriarch Bartholomaios I. in Metropolit Maximos Vgenopoulos von Silivria einen hervorragenden Ekklesiologen in Reserve. Ihn will sich der Phanar aber offenbar für den orthodox-katholischen Dialog aufsparen.

Zu Beginn mit dem Eröffnungsgottesdienst am Sonntag, 11. Oktober, schien dieser vorletzte – es steht noch die Synaxis der Kirchenoberhäupter Anfang 2016 aus – Akt der Konzilsvorbereitungen unter keinen so günstigen Vorzeichen zu stehen. Vor allem war ungewiss, ob das Patriarchat Antiochia nicht wegen seines Streites mit Jerusalem fehlen und damit die nötig einstimmige Beschlussfassung verhindern würde. Tags darauf, als die orthodoxe Paulus-Kirche von Chambésy in einen Konferenzsaal verwandelt war, saßen doch der antiochenische Metropolit von Sao Paolo, Damaskinos Mansour, und der libanesische Erzbischof Basilius Nassour brav an ihrem Tischchen. Auch das Ringen um eine neue Rangfolge unter den Gliedern der orthodoxen Kirchenfamilie scheint mit der Vorreihung des frühkirchlichen Patriarchats von Georgien auf den sechsten Platz vor die erst im 20. Jahrhundert anerkannten serbischen, rumänischen und bulgarischen Patriarchen zunächst abgeschlossen zu sein.

Metropolit Hilarion hatte bei seiner ersten Wortmeldung in der   Eigenschaft als Leiter des Moskauer kirchlichen Außenamtes noch harte Kritik an den Aktivitäten von ukrainischen Auslandsbischöfen des Ökumenischen Patriarchats auf dem Boden der Ukraine und damit im „kanonischen Territorium“ seiner Kirche geübt. Er schloss dann aber versöhnlich damit, dass grundsätzlich orthodoxe Brüderlichkeit und Einheit über diesen Differenzen stehe. Ebenso war dann das Ausbleiben der russischen und georgischen Unterschrift unter den Konzilsentwurf „Die Sendung der orthodoxen Kirche in der heutigen Welt“ eine Formsache. Dieser Text ist aus einem vor der Wende im Ostblock unter politischen Rücksichten erarbeiteten Schema zum „Friedenskampf“, der Völkerfreundschaft, gegen Rassismus und Kolonialismus hervorgegangen. Ganz mit seiner postkommunistischen Neufassung wollte man in Moskau und Tiflis nicht konform gehen, um das Gesicht der eigenen kirchlichen Vergangenheit zu wahren. Ein Hindernis für das Konzil stellt das aber kaum dar.

Abgesehen vom Emporkommen des Pariser Metropoliten Emmanuel waren in Chambésy noch eine Reihe anderer neuer Gesichter, Köpfe und Stimmen wahrzunehmen. Fast völlig verjüngt die ganze Vertretung von Konstantinopel mit Ausnahme ihres ökumenischen Altmeisters Erzpriester Georgios Tsetsis: So sind Adamakis der auch sonst mit ihm verbundene Synodal-Sekretär in Istanbul, Bartholomaios Samaras, und ein anderer Kreter, Archimandrit Prodromos Xenakis, zur Seite getreten.

In der russischen Delegation fiel diesmal in Chambésy neben ihren Fixsternen Metropolit Hilarion und dem nie um eine Kenntnis oder Lösung verlegenen Erzpriester Nikolaj Balasov die gestiegene Bedeutung und Rolle des in München amtierenden Erzbischofs Mark Arndt von Berlin, Deutschland und Großbritannien auf. Er wird sicher auf dem Konzil der deutschen Orthodoxie eine würdige Präsenz sichern!

Die schon bewährten Konzilsexperten der Georgischen Orthodoxen Kirche zeigten sich verstärkt durch den Athos-Mönch Anthimos Tzavachisvili vom Kloster Grigoriou. Er ist einer der ersten Georgier, die seit fast 100 Jahren wieder auf dem Heiligen Berg leben und den Kontakt zur griechischen – statt nur zur russischen – Orthodoxie gewährleisten.

Sonst gab es bei dieser letzten vorkonziliären Runde meist vertraute Persönlichkeiten: Metropolit Amfilohije Radovic von Montenegro und Bischof Irinej Bulovic aus Novi Sad von der Serbischen Orthodoxen Kirche, den rumänischen Theologen Viorel Ioanita oder Metropolit Juraj Stransky von Michalovce und Kosice in der Ostslowakei. Er genießt das Vertrauen beider Kirchenparteien in der zerstrittenen tschecho-slowakischen Orthodoxie.

Η Λουκία των ανέμων

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Georg Gstrein

Λουκία Αγαπίου, μια ευαίσθητη και αξιόλογη Καλλιτέχνης που εδώ και 27 χρόνια δουλεύει και τραγουδά στην Βιέννη! Την Παρασκευή το βράδυ , στο Kulisse στο 17 διαμέρισμα της Βιέννη, έδωσε την καλλίτερη παράσταση της ζωή της με τραγούδια για την γυναίκα: την χειραφετημένη, την μάνα, την ερωμένη: Μαριάνθη των ανέμων (Χατζιδάκης) Ελένη, το Γράμμα ( Θάνος Μικρούτσικος) κά.

Η συγκίνηση από τα τραγούδια της, ήταν τόσο μεγάλη που πολλές κυρίες από την κατάμεστη αίθουσα, έκλεγαν.

Τα έσοδα και τα CD της που πουλήθηκαν στο τελευταίο κονσέρτο της, θα τα δώσει όλα στην CARITAS για τους πρόσφυγες. “ Πήγα και εγώ στο WESTBAHNHOF και τους έδωσα! Τι να σου κάνει μια οδοντόπαστα και μία οδοντόβουρτσα, οι πρόσφυγες θέλουν σοβαρή ενίσχυση και ψυχική, δήλωσε η ίδια στην εφημερίδα. Τους αφιέρωσε και ένα αργεντίνικο τραγούδι το Alfonsina y el Mar, που τραγούδισε πρώτη η Mercedes Sosa προς τιμή της συγγραφέα και ποιήτριας Alfonsina Storni, που αυτοκτόνισε στην θάλλασα και έγινε « φίλη με τα κοράλια και τους αστερίες» μας εξήγησε η Λουκία! Αuτό λοιπόν το τραγούδι έδωσε την ευκαιρία να σκεφθεί όλους τους πνιγμένους πρόσφυγες, στην προσπάθεια τους να βρούν έναν ειρηνικό τόπο μακριά από τον πόλεμο!

Λουκία Αγαπίου , μια Κύπρια καλλιτέχνης, που άρχισε να τραγουδάει και να παίζει κιθάρα σε πολύ μικρή ηλικία . Μεγάλωσε σε μια μουσική οικογένεια,”μουσική παρέα” όπως λέει η ίδια, ο πατέρας της έπαιζε βιολί , τα αδέλφια της ακορντεόν, η αδελφή της τραγούδι σε γάμους και πανηγύρια. Ο πατέρας της, δεν έθελε να της μάθει βιολί – δύσκολο όργανο, να μην ταλαιπωρηθεί το παιδί που ηταν και το μικρότερο στην οικογένεια – και έτσι της έφτιαξε με τα χέρια του την πρώτη κιθάρα από καυσόξυλο…. ήταν μόλις 7 ετών!Γρατζούνιζε την κιθάρα και ήταν πολύ ευτυχισμένη μέχρι που πετάχτηκε το όργανο καταλάθος στην φωτιά και κάηκε! Είναι απο τα πρώτα δράματα της Λουκίας … Ισως αυτό να οδήγησε την οικογένεια να επισπεύσει την εγγραφή της στη Μουσική Ακαδημία και το Ευρωπαικό Μουσικό Conservatoire της Λευκωσίας. Εκεί έκανε αρχικά κλασική κιθάρα – στα 11 χρόνια της απέκτησε και μια αληθινή – τραγούδι, σολφέζ και πιάνο.

Για πρώτη φορά σε ηλικία 18 ετών παίρνει το πρώτο βραβείο για το τραγούδι της στην Λευκωσία. Το 1985 , ένα χρόνο μετά, παίρνει 1 βραβείο και υποτροφία της UNESCO για να σπουδάσει κλασική κιθάρα στο εξωτερικό. Διαλέγει την List Ference Akademie της Βουδαπέστης . Συνεχίζει στο Konservatorium της πόλης της Βιέννης δίπλα στην καθηγήτρια Inge Schooll, από όπου πήρε δίπλωμα παιδαγωγού και κονσέρτου. Στο ίδιο Ινστιτούτο σπούδασε ταυτόχρονα και μουσικό τραγούδι δίπλα στην καθηγήτρια Elsa Kastella.

Στο πολυποίκιλο ρεπερτόριο της, η Λουκία που έχει τραγουδήσει σε διάφορες χώρες – Αυστρία, Γερμανία, Ελλάδα, Ιταλία, Κύπρο, Ουγγαρία—περιλαμβάνει συχνά ελληνικά τραγούδια. Συχνά τραγουδάει και σε ραδιοφωνικές εκπομπές στην Αυστρία και στην Κύπρο.

Η Λουκία όταν δεν τραγουδάει εργάζεται σαν καθηγήτρια στο γνωστό μουσικό σχολείο ORG Rudolf Steiner της 13 περιοχής. Και άφησε ανοιχτό το ενδεχόμενο να ασχοληθεί προσεχώς με την πολιτική στη Βιέννη « Οι πολιτικοί δεν κάνουν πολλά πράγματα, αλλά ο κόσμος, ναι κάνει!» καταλήγει.

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