Seit 1922 wieder erste bischöfliche Wasserweihe in Smyrna.

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von Heinz Gstrein

Izmir. Zum ersten Mal nach 95 Jahren konnte im seit apostolischer Zeit
christlichen Smyrna wieder die traditionelle griechisch-orthodoxe
Wasserweihe stattfinden. Diese hatte zum letzten Mal am 6. Januar 1922
Metropolit Chrysostomos Kalafatis am Hafenkai vollzogen. Neun Monate
später warfen dort Freischärler Kemal Atatürks die Christen der Stadt
ins Meer, während Chrysostomos von einem fanatischen Mob zu Tod
gemartert wurde. Jetzt konnte sein im Herbst von Patriarch
Bartholomaios I. nach fast hundertjähriger Sedisvakanz eingesetzter
Nachfolger Bartholomaios Samaras wieder die Feierlichkeiten zur
Theophanie öffentlich anführen. Dafür hat ihm die Stadtverwaltung von
Izmir, die sich in Hand der Anti-Erdogan-Oppositionspartei CHP
befindet, die  Erlaubnis erteilt, obwohl sich erst wenige Tage zuvor
in der Stadt ein blutiger Anschlag ereignet hatte.- Am Nachmittag
wurde eine Fotoaustellung mit Bildern aus dem alten, christlich
geprägten Smyrna, den Gräueln vom September 1922 und der heutigen
Erneuerung der orthodoxen Präsenz in Izmir eröffnet. Die neue Gemeinde
der Stadt zählt um die 2000 Gläubige, die meisten von ihnen aus
Russland und der Ukraine.

Öki

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