Orthodoxe in Ökumene weiter aktiv

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von Heinz Gstrein                                                                                            

Paralimni/Zypern. Als wichtiger ökumenischer Meilenstein von 2016 nach der Großen Synode der Orthodoxie auf Kreta und dem katholisch-orthodoxen Dialog von Chieti erwiesen sich vom 6. bis 13. Oktober die gemeinsamen Beratungen der griechisch-orthodoxen und altorientalischen Kirchen zur jüngsten ekklesiologischen Vorlage des Weltkirchenrates (ÖRK). An der Tagung in Paralimni auf Zypern nahmen jene Bischöfe und Theologen der beiden östlichen Kirchenfamilien teil, die Mitglieder der „Kommission für Glauben und Kirchenverfassung“ des ÖRK sind. In dieser hat sich zunehmend die gemeinsame Überzeugung durchgesetzt, dass die Hauptfrage hinter den Spaltungen zwischen den Christen die unterschiedliche Auffassung davon ist, was es heißt, Kirche zu sein oder die Kirche zu sein. Die Kommission hat daher seit den 1990er Jahren an einer größeren Studie zum Thema Ekklesiologie gearbeitet, die 2013 auf der ÖRK-Vollversammlung in Busan als „Die Kirche: Auf dem Weg zu einer gemeinsamen Vision“ den Mitgliedern zur Stellungnahme vorgelegt wurde. Die katholische Kirche, die zwar nicht dem ÖRK, aber „Glauben und Kirchenverfassung“ als Vollmitglied angehört, ist bereits zu einer recht positiven Einschätzung gelangt. So hebt der Ökumeniker an der päpstlichen Gregoriana, der Kapuziner William Henn, die Betrachtung der Kirche als auf der Pilgerschaft befindliche und immer der Erneuerung bedürftige Körperschaft hervorVon orthodoxer Seite war man bislang zurückhaltender. Die Infragestellung des kirchlichen Charakters nicht-orthodoxer christlicher Gemeinschaften durch das Konzil von Kreta hat für weitere Distanz gesorgt. Der brasilianische Presbyterianer Odeit Pedroso Mateus, seit 2015 Direktor von „Glauben und Kirchenverfassung“, fand es daher die Mühe wert, persönlich an der interorthodoxen Konsultation von Paralimni teilzunehmen. Diese konnte sich unter dem Vorsitz des Metropoliten Gennadios Limouris von Sasima vom Ökumenischen Patriarchat Konstantinopel auf eine gemeinsame Linie festlegen, mit der die weitere Mitarbeit der Orthodoxen an der  ekklesiologischen Bewusstseinsbildung im „Ökumenischen Rat der Kirchen“ sichergestellt wird. Einzelheiten wurden noch keine verlautbart. Doch war zu erfahren, dass als Grundmerkmal der Kirche Christi ihre Einheit über allen Unterschieden und Differenzen herausgestellt wurde.

πηγή  öki                                                                                            

 

 

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