Chalki: Leere Versprechen für Wiedereröffnung

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 von Heinz Gstrein                                     

Paphos/Saloniki. Eine Wiedereröffnung der seit 45 Jahren vom türkischen Staat unterdrückten Theologischen Hochschule von Chalki bei Istanbul wurde erneut auf zwei Veranstaltungen im zyprischen Paphos und dem nordgriechischen Saloniki gefordert. Der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I., prominentester Absolvent von Chalki, unterstrich in ergreifenden Botschaften, dass diese einzige Ausbildungsstätte für Geistliche und Theologen in der Türkei auch als gesamtorthodoxe Kaderschmiede „einfach unersetzbar“ bliebe. Er habe daher schon vor 25 Jahren bei Beginn seiner Amtszeit die Wiedereröffnung von Chalki zu seinem vorrangigen Anliegen gemacht. „ Es handelt sich um ein Recht unserer Kirche, das auch von niemand in Frage gestellt wird“. Die oft wiederholten Versprechen und Zusagen türkischer Politiker, die Hochschule endlich wieder zu zulassen, haben sich aber immer wieder als leere Wort erwiesen.

Die Unterstützungsversammlung auf Zypern erfolgte auf Initiative von Abt Dionysios vom Kloster Chrysorrogiatissa (Maria vom Goldenen Granatapfel). Er war einer der letzten, die in Chalki noch fertig studieren durften. Der designierte Dekan der Hochschule, Metropolit Elpidoforos Lambryniadis, berichtete von seinen Bemühungen, Chalki auch ohne offizielle Wiedereröffnung durch ökumenische Tagungen, Seminare, Ausstellungen usw. neues Leben ein zuhauchen. So konnte auch die Hilfe der Bayerischen Staatsbibliothek in München bei Restaurierung der wertvollen Handschriftenbestände der Fakultät sichergestellt werden.

Im Opernhaus von Saloniki stellte Metropolit Elpidoforos dann einem breiteren Publikm die Pläne für eine Modernisierung der Baulichkeiten und Einrichtungen von Chalki vor. Diese stammen noch von der vorletzten Jahrhundertwende. Insbesondere sollen die alten Schlafsäle der Studierenden durch Einzelzimmer ersetzt und der gesamte Studienbetrieb digitalisiert werden: „Das neue Chalki muss den heutigen Standards gerecht werden.“

  πηγή öki                 

 

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