BREXIT

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von Maria Moschou

Im vergangenen Monat und zwar am 23. Juni hat sich das Volk von Großbritannien zum Austritt des Landes aus der EU entschieden. Das hat natürlich in ganz Europa für große Aufregung gesorgt. Wie geht es weiter mit der Europäischen Union? Werden auch andere Länder ihren Austritt wählen? Wo bleibt der Traum eines Vereinigten Europas?

Die größte Frage, die jetzt natürlich auftaucht, ist, welche Folgen dieser Austritt für die Wirtschaft haben wird?

Nach Analytikern, die gegen ein BREXIT sind, wird dieser Austritt besonders für die Briten schlimme Folgen haben, denn er wird jedem britischen Haushalt 4300 Pfund pro Jahr kosten. Die  Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC ist sich laut einer Umfrage sicher, dass dem Land bis 2020 ein Verlust von 100 Milliarden Pfund Wirtschaftsleistung droht. Es besteht die große Gefahr, dass 950.000 Arbeitsstellen verloren gehen. Besonders werden, immer laut Skeptiker die Exportwirtschaft, die Auto- und Chemiebranche betroffen.

Zudem wird befürchtet, dass das Land nicht mehr attraktiv genug für Investoren sein wird und dass viele Firmen nach Kontinentaleuropa ziehen werden. Der britische Pfund soll massiv abgewertet werden.

Viele Europolitiker befürchten, dass die EU durch den BREXIT abgeschwächt wird. Zugleich könnte er einen Dominoeffekt nachziehen. In den letzen Tagen wird darüber berichtet, dass auch Italien kurz vor einer Abstimmung steht. Besonders nach der Flüchtlingskrise nehmen die antieuropäischen Ressentiments in ganz Europa rasant zu.

Auf der anderen Seite sehen es die Befürworter des BREXITS ganz anders. Sie sind der Meinung, dass diese Umfragen politisch manipuliert sind und dass das Land viel bessere Chancen hat, sich außerhalb der EU zu entwickeln. Sie bestehen darauf, dass die wirtschaftliche Politik der EU keine Ergebnisse oder gar schlimme Ergebnisse für die jeweiligen Länder hat. Sie nehmen Griechenland als Beispiel, das dazu verpflichtet wird ,das eine Referendum nach dem andern zu unterschreiben und nach so vielen jahren nicht aus der Krise kommen kann. Genau das wollen die Befürworter verhindern.

Welche Argumente bringen sie aber gegen die EU?

Das Allerwichtigste für die Briten ist, dass sie durch ein BREXIT ihre eigene Kontrolle auf ihre Grenzen haben werden und das Land vor überbordender Einwanderung schützen können.

Die EU. Gegner wollen, dass London wieder das Recht hat, für alles, was das Land betrifft, selbst entscheiden zu können, von Baurichtlinien bis zum Arbeitsmarkt.

Außerdem sehen viele Briten in der EU-Gesetzgebung eine unerwünschte Fremdbestimmung. Sie kritisieren auch das Bürokratiemonster” Brüssel.

Laut der “Vote Leave” Kampagne kostet die EU- Mittgliedschaft dem Land wöchentlich 450 Millionen Euro.

Ob für oder gegen die Londoner haben es geschafft, dass große Unruhe für die Zukunft der EU verursacht wird. Sowohl die Befürworter als auch die EU-Gegner versuchen mit all ihrer Macht ihre Stellung zu unterstützen. Und natürlich stehen Deutschland und Frankreich im Moment still und warten ab.

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