Erwin Schrümpf, der große Griechenlandfreund!

 

erwin

 

Von Maria Moschou

Erwin Schrümpf kommt aus Salzburg und ist der Gründer der Griechenlandhilfe. Er  fährt jeden Monat mit dem Minibus nach Griechenland und liefert alles. was benötigt wird. Dieser Mann beweist  monatlich zusammen mit seinen Mitarbeitern aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, dass die Solidarität keine Grenzen kennt.

  • Herr Schrümpf, bereits seit vier Jahren bringen Sie mit Ihrer Organisation Hilfsgüter nach Griechenland. Wie hat sich die Situation in Griechenland seither verändert?

Zu Beginn der Griechenlandhilfe waren es hauptsächlich Medikamente und medizinisches Zubehör, dass dringend benötigt wurden. Nach fast 4 Jahren sind es auch Babynahrung und Lebensmittel für Familien. Die Menge der betroffenen Menschen hat sich ganz akut gesteigert. Auch sind die Menschen um Vieles betroffener und trauriger. Griechenland hat sein Lachen verloren.

  • Wie sind  Sie auf die Idee gekommen eine Hilfsorganisation zu gründen und zwar eine Organisation, die sich Griechenlandhilfe nennt?

Vor knapp 4 Jahren hat mich ein Bericht im ARD über das ELPIS Hospital so betroffen gemacht, dass ich mir dachte, da musst du was unternehmen. Solche Zustände in Europa sind nicht hinnehmbar.

  • Verbindet Sie etwas mit Griechenland?

Bisher hatte ich keine Verbindung zu Griechenland. Es war ein Zufall, dass ich den Bericht sah und so auf die tragischen Zustände aufmerksam wurde.

  • Wie oft waren Sie jetzt schon in Griechenland und wieviel Hilfe wurde bis jetzt angeboten?

Bisher wurden ca. 150 Lieferungen mit Bussen und LKW durchgeführt. Wir haben ca. 200 Tonnen medizinisches Material, Babynahrung, Medikamente, usw. nach Griechenland gebracht.

  • Was wird von der Griechenlandhilfe geliefert?

Wie ich schon erwähnt habe, liefern wir medizinisches Material, Babynahrung, Babywindeln und Medikamente, sogar auch Lebensmittel.

  • Wie kommen Sie an die Spender?

Wir haben mittlerweile ca 38 000 E-.Mail -Adressen von Firmen und Ärzten in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Diese bekommen von uns einmal im Monat einen Newsletter mit den am dringendsten benötigten Dingen. 98% des Materials bekommen wir dann von Ärzten, Pharmaunternehmen, Krankenhäusern usw. gespendet.

  • Kommt die Hilfe nur aus Österreich?

Die Hilfe kommt nicht nur aus Österreich, sondern auch aus Deutschland und der Schweiz.

  • Wie werden sie Krankenhäuser und die Institutionen ausgewählt, die Hilfe bekommen? Gibt es da bestimmte Voraussetzungen?

Wir bekommen Anfragen von Institutionen in Griechenland. Dann besuchen wir diese und wenn wir den Eindruck haben, sie sind wirklich in Not, dann werden sie von uns betreut.

  • Wie reagieren die Menschen in Europa, wenn Sie Hilfe für Griechenland verlangen? Gibt es Vorurteile den Griechen gegenüber?

Natürlich gibt es auch Menschen die unserer Hilfe für Griechenland skeptisch gegenüber stehen. Es fehlt in Österreich und Deutschland einfach an der nötigen Aufklärung der Situation in Griechenland. Wenn die Menschen sehen wie schlimm es wirklich ist, sind sie schon sehr betroffen.

 

.  Bis wann werden Sie Hilfe anbieten?

Leider sehe ich uns auch noch in Jahren, Hilfe nach Griechenland zu bringen. Wir werden solange die Griechenlandhilfe aufrecht erhalten, solange die benötigt wird.

  • Wie sehen Sie eigentlich die Zukunft Griechenlands?

So wie ich die Situation einschätze, ist es komplett ein falscher Weg, der in Griechenland gegangen wird. Durch Steuerhöhungen und Kürzungen in allen Bereichen lässt sich die Krise wohl nicht bewältigen. Auch bin ich davon überzeugt, die Herrschaften in Brüssel wissen das. Deshalb ist mir auch vollkommen unbegreiflich, wieso man nicht einen anderen Weg einschlägt.

  • Was sagen Sie den Leuten in Griechenland?

Allen Menschen in Griechenland möchte ich sagen, die Menschen in Europa haben euch nicht vergessen. So ist auch unsere Hilfe möglich. Die Menschen in Österreich, Deutschland und der Schweiz leiden mit euch und sie helfen uns, euch zu helfen. Ich möchte euch sagen, ihr seid ein großartiges Volk, ganz tolle Menschen und ich hoffe, dass trotz allem, was ihr durchmachen müsst, lasst euch euren Stolz und eure Ehre nicht nehmen. Wir vergessen euch nicht!

 

Herr Schrümpf , vielen Dank für Ihren Einsatz!

 

m. m.

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